{"id":167,"date":"2014-04-18T03:58:50","date_gmt":"2014-04-18T01:58:50","guid":{"rendered":"http:\/\/web13.epsilon.ibone.ch\/usa\/?page_id=167"},"modified":"2014-05-21T01:08:35","modified_gmt":"2014-05-20T23:08:35","slug":"16-04-2014","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/?page_id=167","title":{"rendered":"16.04.14"},"content":{"rendered":"<p>Na sowas! Es sind schon sieben Tage seit dem letzten Eintrag&#8230;<\/p>\n<p>Da haben wir aber so manches zum Nachholen.<\/p>\n<p>Als erstes m\u00fcssen wir von unserem gelungenen Start in die Golfsaison berichten. Wir fuhren an einen Ort in Los Angeles, wo es sich zu leben lohnt. Im Marshall Canyon Golf Club wurden wir herzlich begr\u00fcsst und durften gleich mit Elektrocart auf die 18 Loch! Wir haben doch tats\u00e4chlich keinen Landschaden verursacht \ud83d\ude42 ! Wir spielten unser bestes Pfarrkirchner Golf und die Leute schauten echt uns zwei einzigen Ladys auf dem Golfkurs hinterher. So kann man Los Angeles erleben. Alles andere ist einfach to much&#8230;<\/p>\n<p>Befl\u00fcgelt von unserer Golfrunde ging es am n\u00e4chsten Tag weiter Richtung San Diego. Die Fahrt war kurz aber sehr abwechslungsreich. Auf der Fahrt nach San Diego hatten wir uns entschieden die Erfahrung\u00a0Attraktionspark doch noch\u00a0zu erleben. Wir sind nicht die Kilbig\u00e4nger, aber hier in San Diego wollten wir Zoo und\u00a0B\u00e4hnli fahren im Sea World kombinieren. Also holten wir uns Tickets.\u00a0Welch ein super Gedanke!!! Sonntag und dann ins Sea World. Was soll&#8217;s wir m\u00fcssen ja nicht stressen und all die Familien hatten genug mit ihren Kindern zu tun.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Beim Eingang wurde uns bewusst, dass wir im Land der zu erwartenden Attentate waren. Jeder musste seinen Rucksack zeigen, wobei bei dem Gewusel mit den Kindern so manche Fototasche einfach durch ging oder der mitgebrachte Kinderwagen beladen mit all dem was man so braucht mit kleinen Kindern, unbeachtet durchging. Aber beim Ticketeinlass musste jeder seinen rechten Zeigefingerabdruck einscannen lassen. Was f\u00fcr ein gutes Gef\u00fchl&#8230;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0 Die N\u00e4chsten, die uns zum Kopfsch\u00fctteln gebracht haben, war die Bedienung in einem ihrer Food Restaurants. Wohl gemerkt es gibt nur Fast Food, aber es scheint man br\u00e4uchte mindestens einen universit\u00e4ren Abschluss um dort zu\u00a0arbeiten und den Ablauf der Zubereitung zu verstehen. Als Erstes wurde von einem netten Fr\u00e4ulein\u00a0<strong>vor<\/strong> den Nuggets\u00a0und Hot\u00a0Sandwiches\u00a0nachgefragt, ob man ein Eis wolle. Vier andere h\u00f6rten zu und sollte\u00a0ein Ja kommen, sprang jede aufs Eis. Nun waren schon mal vier besch\u00e4ftig mit einer Bestellung, aber was war mit den Fleischessern, die nachher kamen. Wenn sie\u00a0Gl\u00fcck hatten wurden sie in der\u00a0Warteschlange nach vorne geschickt, aber&#8230; da war niemand&#8230; alle waren ja beim Eis zubereiten. Ups, da war jemand. Schon vorbei. Endlich jemand,\u00a0ein Geschrei auf beiden Seiten&#8230; Please wait&#8230;\u00a0Da wieder jemand&#8230; Was wollten sie schon?&#8230; Please wait&#8230; Der Herr dort vorne hatte eigentlich auf diese Sandwiches gewartet, die die nette Frau ergattert hat und\u00a0jetzt stolz an die Kasse trug&#8230; Please wait&#8230; \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vor lauter nicht wissen wohin das Essen nun gehen sollte und ob es das richtige war, landete mehr im Abfall, als im Schlund der Wartenden.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Trotz allem hatten wir einen vergn\u00fcglichen Tag mit Beobachten\u00a0von Mensch und Tier!!!!!!<\/p>\n<p>So und nun ab \u00fcber die Interstate 8 von San Diego nach Yuma (Arizona), unser Tagesziel. Gem\u00fctlich sind wir losgetuckert und n\u00e4herten uns den Bergen. Es stieg stetig etwas an und immer mehr. Wir fuhren nur leicht kurvend von Meeresh\u00f6he auf 4160 feet (ca. 1228 m \u00fc.M.). Dies war nicht so schlimm, aber die ern\u00fcchternde Nachricht stand am Fusse des Gebirges mit der Warnung auf einem Schild: Possible stormy winds next 53 Miles (m\u00f6gliche b\u00f6ige Winde die n\u00e4chsten 83 km) Ich kann ganz klar sagen, dass es nicht m\u00f6glich sondern pure Realit\u00e4t war. Wir krochen \u00fcber das Gebirge und mussten immer wieder mit dem Wind k\u00e4mpfen. Dies waren m\u00fchsame Meilen. Nun denn, es besserte und als wir in der Ebene waren war es nicht mehr so schlimm. Uns erwartete nach den steinigen Bergen eine grasgr\u00fcne Ebene, wo industriell Heu und Stroh produziert wurde. Wohin das Auge reichte waren Felder in allen Stadien des Graswuchses und des Trocknens. Eindr\u00fccklich! In Yuma mussten wir erfahren, dass wir einfach zu jung sind. Die meisten Campgrounds nehmen hier nur G\u00e4ste im Alter von 55+ auf. Mit M\u00fch und Not haben wir einen gefunden, der sich unserer erbarmt hat und uns f\u00fcr eine Nacht bei Ihnen \u00fcbernachten liess. Wir hatten sogar das Gl\u00fcck von Larry begr\u00fcsst zu werden, der uns ein Willkommensgeschenk \u00fcberreichte und uns bat l\u00e4nger in Yuma zu bleiben, da es in der Gegend vieles zu sehen gebe. Diese Campgrounds sind f\u00fcr Leute aus dem Norden um den Winter an einem angenehm warmen Ort zu verbringen. F\u00e4ngt im Norden der Fr\u00fchling\/Sommer an, ziehen sie wie die Zugv\u00f6gel wieder nach Norden. In diesen Ressorts ist alles auf sie abgestimmt. Es laufen Unterhaltungsprogramme von Spielen bis Sport alles M\u00f6gliche und <strong>gemeinsam<\/strong>. Selbst am Pool wird das Alter ber\u00fccksichtigt. Erstens wird es das ganze Jahr \u00fcber geheizt und zweitens haben wir nirgendwo anders die Verhaltensmassnahmen bei Inkontinenz in der Umkleide gefunden \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Wir sind nicht l\u00e4nger geblieben, denn uns zog es in die Kakteenw\u00fcste von Organ Pipe National Monument. Dort erwartete uns eine wundervolle Kakteenlandschaft. Bilder, die wir schon so oft in den Western gesehen hatten. Wir \u00fcbernachteten im Organ Pipe und durften eine wundervolle Sonnenuntergangsszene erleben und gleich als Zugabe gab es einen kugelrunden, ganz gelben\u00a0Mond der sich im Westen erhob. Es fehlte nur noch das Geheul der Kojoten. Am n\u00e4chsten Morgen waren wir schon um 06.30 zu Fuss unterwegs um den Morgen abseits der Zivilisation zu geniessen. Einfach herrlich!<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck fuhren wir ab Richtung Tuscon. Hier wurde uns gezeigt, dass wir sehr nahe an der mexikanischen Grenze waren, denn wir wurden zwei Mal angehalten von den Border\u00a0Officer. Beide Male mussten wir auf die Seite, die P\u00e4sse wurden inspiziert und jedes Mal hatten wir einen netten Officer, der\u00a0Verst\u00e4ndnis mit uns zeigt. Der Erste erkl\u00e4rte, er h\u00e4tte eine Grosstante aus der Schweiz. Sie sei leider verstorben, aber sie hiess mit Nachnamen Schmutz. Ich erkl\u00e4rte ihm voller Freude, dass es in unserer Gegend viele Schmutz&#8217;s h\u00e4tte und er meinte wir w\u00e4ren vielleicht \u00fcber viele Ecken verwandt. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>In Tuscon angekommen, hiess es wieder Campground suchen und auch hier hiess das Problem: <strong>55+<\/strong>. Wir steuerten einfach den erst besten an und klar war er f\u00fcr 55+ und das Office war auch noch nicht offen, aber wir strahlten wieder eine Hilfslosigkeit aus, die die Dame im Office zerfliessen liess und sie nahm uns auf&#8230; F\u00fcr zwei N\u00e4chte wollten wir bleiben und uns hier von der Hitze br\u00e4teln lassen &#8230; Beim Registieren machten wir Bekanntschaft von Jack, der seine Nichten und Neffen in der Schweiz h\u00e4tte. Sie wohnten in Fribourg&#8230; OHNE WORTE &#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Na sowas! Es sind schon sieben Tage seit dem letzten Eintrag&#8230; Da haben wir aber so manches zum Nachholen. Als erstes m\u00fcssen wir von unserem gelungenen Start in die Golfsaison berichten. Wir fuhren an einen Ort in Los Angeles, wo es sich zu leben lohnt. Im Marshall Canyon Golf Club wurden wir herzlich begr\u00fcsst und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-167","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/167","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=167"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/167\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":548,"href":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/167\/revisions\/548"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=167"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}