{"id":360,"date":"2014-05-11T22:29:02","date_gmt":"2014-05-11T20:29:02","guid":{"rendered":"http:\/\/web13.epsilon.ibone.ch\/usa\/?page_id=360"},"modified":"2014-05-21T01:09:33","modified_gmt":"2014-05-20T23:09:33","slug":"11-05-14","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/usa2014.compiworld.ch\/?page_id=360","title":{"rendered":"11.05.14"},"content":{"rendered":"<p>What&#8217;s up, doc?<\/p>\n<p>Es hat sich wieder so einiges seit unserem letzten Blog ereignet .<\/p>\n<p>Wir sind nach dem Grand Canyon N.P. Erlebnis nicht mehr aus dem Staunen heraus gekommen. In dieser kurzen Zeit haben wir wundervolle Gegenden entdeckt.<\/p>\n<p>Unser erster Halt nach dem Grand Canyon\u00a0war\u00a0Page, wo wir\u00a0uns eine wundervolle Golfrunde geg\u00f6nnt haben\u00a0(mit nur leichten Landsch\u00e4den). Page ist bekannt als Anlaufspunkt f\u00fcr den Lake Powell, ein Stausee, der die l\u00e4ngere Uferl\u00e4nge hat als die ganze US Pazifikk\u00fcste. Man findet auf dem See eine grosse Menge an Hausbooten und auch kleinere Boote. Fischen ist hier ein Muss. Wer sich einen Monat lang ein Hausboot mit allem drum herum Juli\/August mieten will, bezahlt 10&#8217;000.- Dollar. Stolzer Preis f\u00fcr die Einsamkeit.<\/p>\n<p>Von Page aus fuhren wir Richtung Hurricane im Staate Utah. Utah gilt als der Mormonenstaat, wobei in\u00a0den umliegenden Staaten genauso\u00a0bis zu 80%\u00a0Mormonen leben. Eigentlich hatten wir gedacht von Hurricane durch den Zion N.P. zu fahren, aber wir haben uns dagegen entschieden. Die Durchgangsstrasse ist an gewissen Stellen etwas eng f\u00fcr unser Fahrzeug. Ein Umstand, den wir schon \u00f6fters erlebt hatten, aber im Zion N.P. h\u00e4tten wir 15.- Dollar zus\u00e4tzlich\u00a0bezahlen sollen, um die Strasse im Konvoi benutzen zu k\u00f6nnen. Selbst wenn wir nicht durch ihn durchfuhren, haben wir etwas von der wundervollen Gegend gesehen. Wir fuhren \u00fcber Cedar City und dann Richtung Bryce Canyon N.P. Wir\u00a0nutzten\u00a0die Scenic Routen 14 &#8211; 89 &#8211; 12 dazu. Eine sehr gute Wahl, denn es war keine heisse Luft. Die Szenen waren wirklich atemberaubend. Sie f\u00fchrten uns \u00fcber Berg und Tal bis zu unserem Campground kurz vor dem National Park. Wir \u00fcbernachteten unter Pinien, ohne k\u00fcnstliches Licht und trotz allem mit dem ganzen Komfort. Fr\u00fch waren wir aus dem Bett und schon bald begaben wir uns in die wundervolle Welt des Bryce Canyon N.P. Der Bryce Canyon N.P. ist f\u00fcr seine Abbruchstellen bekannt. Die Felsenpyramiden (Hoodoos genannt) sind immer wieder auf den Fotos zu sehen. Eindrucksvoll von oben, wie auch inmitten von ihnen.<\/p>\n<p>Unsere Sinne wurden extrem beansprucht, denn sobald es weiter ging, wurden wir immer wieder aufs Neue \u00fcberrascht. Wir fuhren weiter auf der 12 Richtung Torrey. Auf diesem Weg fuhren wir durch Pr\u00e4rien wie aus der Serie &#171;Little house in the prairie&#187; oder \u00fcber einen Berg (Boulder Mountains), wo wir das erste Mal das Gef\u00fchl hatten aus der Baumgrenze rausgekommen zu sein (wir befanden uns auf fast 3000m). Das etwas Andere f\u00fcr uns Schweizer\/Europ\u00e4er ist die Art, wie man hier auf den Berg f\u00e4hrt. Die Strassen sind selten in Kurven angelegt. Serpentinen kennen sie hier nicht. Es geht einfach bergauf und wenn es nicht anders geht kommen anschliessend zwei &#8211; drei kleine Kurven um dann wieder gleich gerade aus bergauf. Runter fahren sieht nicht viel anders aus. Da kommt ein gelbes Schild mit einem Lastwagen drauf und als zus\u00e4tzliche Information steht die prozentuale Neigung. So fuhren wir von etwa 2000m auf fast 3000m rauf und dann mit zweimal 10%igen und zweimal 8%igen Gef\u00e4lle wieder hinunter auf 2000m \u00fcber Meer.<\/p>\n<p>Von Torrey ging es in den n\u00e4chsten atemberaubenden N.P. Wir fuhren \u00fcber die 24 in den Capitol Reef N.P. Das Gebirge wurde von den Siedlern so benannt, weil es wie ein Riff aussieht. Die grosse Eigenart ist aber, dass sich hier eine Wassertasche befindet. Die Wassertasche ist eine geologische Eigenart, die sich \u00fcber 150km erstreckt. Die zweite Eigenart ist die Obstplantage, die noch von den Siedlern her stammt und heute noch Bestand hat. Die Besucher d\u00fcrfen sich direkt von den\u00a0B\u00e4umen bedienen.<\/p>\n<p>Weiter ging es auf der 24 bis nach Green River. Die letzten Meilen f\u00fchrten uns durch eine W\u00fcste namens Rafael. Es ist kaum zu glauben, aber genau da gab es w\u00e4hrend f\u00fcnf Minuten einen Regenguss!!!<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Scenic Route f\u00fchrte uns am Colorado River entlang nach Moab. Jeder der einmal in diese Gegend kommen sollte, sollte diese Routen benutzen. Es ist einfach umwerfend sch\u00f6n hier. Die Route 128 f\u00fchrte uns erst \u00fcber Land und dann ging es runter zum Colorado River. Eine bisweilen sehr enge Strasse, aber auch kaum befahren. Zwischen roten Felsen hindurch hatten wir das Gef\u00fchl wie, &#8230; wie, &#8230; Es gibt keine Worte daf\u00fcr, man muss es einfach erleben&#8230; Die Sprachlosigkeit ging gleich weiter als wir die Weite und die vielen Canyons im Canyonland N.P. erlebten. Der Grand Canyon kann von der Weite gleich einpacken. Er ist sicher weniger bekannt aber genauso sehenswert. Unser einziges Problem war, dass die Parkpl\u00e4tze f\u00fcr unser Gef\u00e4hrt eher selten waren, besonders an den bekanntesten Stellen. Wir fanden mit unserem Gl\u00fcck einen Parkplatz an vordersten Front und assen unser Sandwich vor einer wundervollen Szenerie.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen sind wir fr\u00fch aufgestanden, denn wir wollten in den Arches N.P. Dieser liegt gleich neben dem Canyonland N.P. Dort sind Gesteinsb\u00f6gen zu bewundern. Der Park ist nicht sehr gross und die Parkpl\u00e4tze sind f\u00fcr unser Fahrzeug gez\u00e4hlt. Im Reisef\u00fchrer steht, dass die Spitzenzeiten zwischen 10 Uhr morgens und 15 Uhr nachmittags. Wir fuhren um 7 Uhr in den Park hinein und trafen fast niemanden. Die Morgenstimmung war einmalig. Die Sonne wurde verschleiert durch Wolken und nur einzelne Strahlen kamen durch. Einmalig. Tats\u00e4chlich kamen die Massen gegen 10 Uhr und es wurde immer schwieriger Fotos ohne Leute zu schiessen und wir konnten nicht mehr die Natur in Ruhe geniessen! So fuhren wir gegen 13 Uhr aus dem Park mit Eindr\u00fccken im Herzen, die niemand mehr uns nehmen konnte.<\/p>\n<p>Moab hat uns etwas an Queenstown in Neuseeland erinnert. Viel Bewegung, viel Action und sehr wenig Ruhe. In Moab ist das 4&#215;4 Mekka, sei es vom Kleinsten zum Gr\u00f6ssten (wir sahen auf einem Parkplatz, wo sich alle f\u00fcr&#8217;s 4&#215;4 Abenteuer vorbereiteten einen Dreik\u00e4sehoch auf seiner Motocross Maschine hin und her &#171;fr\u00e4sen&#187;) und aufs Wochenende kommen sie alle hier her. Es zuckte mir in allen Fasern und ich konnte mich kaum zur\u00fcck halten, aber wir wollten nach Salt Lake City. Wir wollen uns dort f\u00fcr etwas l\u00e4nger einnisten um die erlebten Eindr\u00fccke zu verarbeiten. Also ging es \u00fcber die 191 &#8211; 6 &#8211; 15 nach Provo in unser R\u00fcckzugscampground. In den n\u00e4chsten Tagen steht Salt Lake City Downtown, Shopping und GOLFEN auf dem Programm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>What&#8217;s up, doc? Es hat sich wieder so einiges seit unserem letzten Blog ereignet . Wir sind nach dem Grand Canyon N.P. Erlebnis nicht mehr aus dem Staunen heraus gekommen. In dieser kurzen Zeit haben wir wundervolle Gegenden entdeckt. 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